®upa "Micha³ Hórnik" Kamjenc
Der Regionalverband "Micha³ Hórnik" Kamenz

Zawod/Einleitung
1. Der Regionalverband "Micha³ Hórnik"
2. Die Vorschul- und Schulbildung in der Region
3. Kulturgruppen und Vereine in der Region
4. Die sorbische katholische Tracht in der Region
5. Zur Geschichte des Domowina-Regionalverbandes /
- K stawiznam ¾upy "Micha³ Hórnik"
8. Kontaktadressen


Zawod
Pøed wjac haè 1400 lìtami, za èas puæowanja ludow, wopu¹æichu mnohe s³owjanske kmjeny swój prìnjotny sydlenski rum na wuchod¼e Europy a æehnjechu na zapad. Mjez tutymi bì te¾ 20 serbskich kmjenow, kotre¾ zasydlichu so na teritoriju, sahacym w zapad¼e haè k Solawje a na sewjerje haè pøed Berlin. W juhu mjezowachu na njón Rudne a ©mrìkowe horiny a na wuchod¼e rìki Bobr, Wódra a Kwisa. Prìni króæ naspomni je pisomnje frankski chronist Fredegar w lìæe 631.
Pøisad¼iw¹i w 10. lìtstotku swoju politisku samostatnosæ, pomjeñ¹owa¹tej zamìrna germanizacija a asimilacija sydlenski rum d¼eñ a bóle. Jenièce potomnikam hornjo³u¾iskich Milèanow a delnjo³u¾iskich £u¾ièanow je so porad¼i³o, haè do d¼ensni¹eho swoju serbsku rìè a swoju kulturu wobchowaæ. Jich je d¼ensa nìhd¼e 60.000. Z tutych bydli 40.000 w Hornjej a 20.000 w Delnjej £u¾icy. Nìmcy mjenuja Serbow te¾ "Wenden". Tute zapøijeæe saha wróæo na romskich stawiznopisarjow, kotøi¾ mjenowachu w¹ì jim pomìrnje njeznate s³owjanske kmjeny "Veneti".
W zwisku z byrgarskim wuwiæom wotuæe¹e w za¾nym 19. lìtstotku serbske narodne wìdomje. Nastawachu mnohe towarstwa, kotre¾ njepìstowachu jeno¾ serbsku kulturu a rìè, ale ki¾ bud¼achu te¾ zaèuæe narodneje zhromadnosæe.
Dnja 13. oktobra 1912 zeñd¼echu so zastupjerjo wjacorych towarstwow we Wojerecach a za³o¾ichu Domowinu jako tøì¹ny zwjazk.
Dnja 21. julija 1921 za³o¾ichu so prìnje tøi ¾upy Budy¹in, Kamjenc a Wojerecy, kotrym¾ dal¹e slìdowachu. D¼ensa je pjeæ ¾upow.

®upa "Jan Arno¹t Smoler" Budy¹in ze syd³om w Budy¹inje
®upa "Micha³ Hórnik" Kamjenc ze syd³om w Chrósæicach
®upa "Handrij Zejler" Wojerecy ze syd³om we Wojerecach
®upa Delnja £u¾ica ze syd³om w Choæebuzu
®upa Bì³a Woda/Niska ze syd³om w Slepom

Einleitung
Vor mehr als 1.400 Jahren verließen slawische Stämme im Zuge der Völkerwanderung ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet im Osten Europas und zogen nach Westen. Darunter befanden sich etwa 20 sorbische Stämme einschließlich der Milzener und Lusizer. Sie siedelten sich in einem Gebiet an, das im Westen bis zur Saale und im Norden bis unterhalb Berlins reichte, im Süden vom Erz- und Fichtelgebirge und im Osten von den Flüssen Bober, Oder und Queiß begrenzt wurde. Die schriftliche Ersterwähnung eines darin befindlichen Stammesverbandes "Surbi" erfolgte 631 durch den fränkischen Chronisten Fredegar.
Nach dem Verlust der politischen Selbstständigkeit im 10. Jahrhundert verringerte sich ihr Siedlungsgebiet durch Assimilation und Germanisierung, vor allem durch den Zustrom nichtslawischer Bevölkerung. Lediglich den Nachkommen der Oberlausitzer Milzener und der Niederlausitzer Lusizer ist es gelungen, bis in die Gegenwart ihre sorbische (wendische) Sprache und Kultur zu erhalten. Ihre Zahl beträgt gegenwärtig ca. 60.000. Davon leben 40.000 in der Ober- und 20.000 in der Niederlausitz. Die Sorben nennen sich "Serbja" und "Serby". Neben dieser Bezeichnung ist im Deutschen heute noch der Begriff "Wenden" verbreitet, insbesondere in der Niederlausitz. Dies geht zurück auf römische Geschichtsschreiber, die ihnen im Einzelnen nicht bekannte Stämme im Osten mit dem Begriff "Veneti" belegten, wovon man im Deutschen später "Wenden" bzw. "Winden" als Bezeichnung für die Slawen ableitete.
Mit der bürgerlichen Entwicklung erfolgt seit dem frühen 19. Jahrhundert eine Stärkung des sorbischen Nationalbewusstseins. Es entstanden zahlreiche Vereine, die die sorbische (wendische) Sprache und Kultur pflegten und dazu beitrugen, das Zusammengehörigkeitsgefühl als Volk zu stärken.
Am 13. Oktober 1912 trafen sich Vereinsvertreter in Hoyerswerda und gründeten die Domowina als ihren Dachverband. Am 21. Juli 1921 wurden die ersten drei Regionalverbände Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda gebildet, denen weitere folgten. Heute bestehen fünf Domowina-Regionalverbände.

Domowina-Regionalverband "Jan Arno¹t Smoler" Bautzen
mit Sitz in Bautzen

Domowina-Regionalverband "Micha³ Hórnik" Kamenz
mit Sitz in Crostwitz

Domowina-Regionalverband "Handrij Zejler" Hoyerswerda
mit Sitz in Hoyerswerda

Domowina-Regionalverband Niederlausitz
mit Sitz in Cottbus

Domowina-Regionalverband Weißwasser/Niesky
mit Sitz in Schleife


1. Der Regionalverband "Micha³ Hórnik"

Der Regionalverband "Micha³ Hórnik" umfasst das Gebiet zwischen den Städten Kamenz, Bautzen und Hoyerswerda, in dem sich fünf zweisprachige Gemeinden befinden, die dem Gemeindeverband "Am Klosterwasser" angehören. Die in der Kreisstadt Kamenz lebenden Sorben haben eine eigene Domowina-Ortsgruppe.
Dem Regionalverband gehören 14 Domowina-Ortsgruppen und Dorfvereine an sowie acht Kulturgruppen und Vereine, die sich mit Gesang, Tanz, Theater und Musik befassen.
Das Büro des Regionalverbandes "Micha³ Hórnik" hat seinen Sitz in Crostwitz, Am Hirtenquell 4.
Der Vorsitzende des Regionalverbandes ist Trudla Kuringowa aus Panschwitz-Kuckau.
Gemeinsam mit den Mitgliedern des Vorstandes obliegt ihnen die Anleitung der Domowina-Orts- und Kulturgruppen der Region.
In der nachfolgenden Übersicht sind alle Vorsitzenden desRegionalverbandes "Micha³ Hórnik" nach 1945 aufgelistet:

1945 - 1950 - Franc Natu¹ aus Crostwitz (*1898, +1950)
1951 - 1952 - Micha³ Kokla aus Neudörfel (*1907, +1967)
1952 - 1954 - Jan Bìtnar aus Panschwitz-Kuckau (*1920)
1954 - 1957 - Jurij ®ur aus Ralbitz (*1900, +1967)
1957 - 1960 - Jurij Hansky aus Nebelschütz (*1931)
1960 - 1983 - Jurij Wowèer aus Rosenthal (*1926, +1983)
1984 - 1996 - Rafael Wowèer aus Rosenthal (* 1950)
1996 - 2002 - Benedikt Cy¾ aus Lehndorf (*1949)
2002 - 2004 - Mìrko ©mit aus Räckelwitz, stellv. Vorsitzender (*1958)
seit 2004 - Trudla Kuringowa aus Panschwitz-Kuckau (*1940)

Viele Menschen der Region benutzen außer der deutschen Sprache auch ihre sorbische Muttersprache als Kommunikationsmittel.
Die Mehrzahl der Bevölkerung ist katholisch und gehört einer der vier Kirchgemeinden an. Das sind die Crostwitzer, die Nebelschützer, die Ostroer und die Ralbitzer Pfarrgemeinde. Zum Kloster St. Marienstern gehört die Wallfahrtskirche in Rosenthal, das Ziel vieler Katholiken aus nah und fern, die öfters diesen schönen Ort besuchen.
Dieses Kloster in Panschwitz-Kuckau gehört zur Crostwitzer Pfarrgemeinde. Seit über 750 Jahren wird dieses spätgotische Bauwerk von Zisterzienserinnen bewohnt und erstrahlt neu restauriert in alter Schönheit.

2. Die Vorschul- und Schulbildung in der Region

In der Region können die Kinder im Vorschulalter drei sorbische (in Ralbitz, Crostwitz und Ostro) und drei zweisprachige (in Panschwitz-Kuckau, Nebelschütz und Räckelwitz) Kindertagesstätten, von denen sich vier in der Trägerschaft des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachen e.V. befinden, besuchen. Die Kindertagesstätte Räckelwitz wird von der Gemeinde verwaltet und der Sorbische Schulverein hat die Trägerschaft der Kindertagesstätte Crostwitz übernommen.
In allen diesen Einrichtungen werden die Kinder mit der sorbischen Kultur, mit Bräuchen und Traditionen, Liedern und Gedichten in sorbischer Sprache vertraut gemacht.
Selbstverständlich ist, dass die sorbische Sprache im Alltag gesprochen wird und so als Kommunikationsmittel dient.
Die sorbischen Bräuche werden für die Kinder zu besonderen Höhepunkten und Festen, die mit viel Spaß und Eifer begangen werden. Dazu zählen die Vogelhochzeit, das Ostereiermalen, das Maibaumaufstellen und das Maibaumwerfen sowie auch die Martins- und Nikolausfeiern.
Besonders stolz sind die Kinder, wenn sie zu festlichen Anlässen die sorbische katholische Tracht anziehen dürfen.
Im Schulalter werden die Kinder in eine der sorbischen Grundschulen Crostwitz, Panschwitz-Kuckau, Ralbitz oder Räckelwitz aufgenommen. Sie werden nach dem neuen schulartübergreifenden Konzept "Die zweisprachige sorbisch-deutsche Schule" bilingual unterrichtet und sollen so zu einer aktiven Zweisprachigkeit befähigt werden. An den drei Mittelschulen in Panschwitz-Kuckau, Ralbitz und Räckelwitz (die Mittelschule Crostwitz wurde zum 31. 7. 2003 geschlossen) wird ebenfalls nach dem genannten Konzept unterrichtet. Leistungsstarke Schüler haben die Möglichkeit am Sorbischen Gymnasium Bautzen das Abitur abzulegen.
Die Vorschul- und Schulbildung hinsichtlich der sorbischen Sprache wird von der Domowina, der Stiftung für das sorbische Volk sowie weiteren Institutionen und Vereinen gefördert.

3. Kulturgruppen und Vereine in der Region

Die Pflege des sorbischen Brauchtums in den Kindereinrichtungen und Schulen ist eine gute Grundlage dafür, dass seit Jahrzehnten in unserer Region mehrere sorbische Chöre, Tanz- und Theatergruppen sowie auch Blasorchester bestehen. Altüberliefertes, aber auch neue Projekte der sorbischen Kultur, werden von diesen Gruppen auf einem hohen Niveau gestaltet und dargeboten.
Auch hier sind die Fördermaßnahmen der Stiftung für das sorbische Volk und der Domowina eine große Unterstützung.

Sorbische Chöre
Gemischter Chor "Lipa" aus Panschwitz-Kuckau, gegründet im Jahre 1960; Dirigent: Wolfgang Frister
Männerchor "Delany" aus Cunnewitz-Schönau,gegründet im Jahre 1971; Dirigent: Pawo³ ©o³ta aus Wittichenau
Sorbischer Gesangsverein "Lilija" aus Ralbitz, gegründet im Jahre 1895; Dirigentin: Hañ¾a Bjeñ¹owa

Außer den genannten Chören bestehen noch weitere Kirchenchöre.

Tanzgruppen
Sorbische Tanzgruppe Schmerlitz e.V., gegründet im Jahre 1964; Organisatorischer Leiter: Gabriel Krawc, Künstlerischer Leiter: Dieter Wendisch
Sorbisches Folklore-Ensemble Höflein, gegründet im Jahre 1980; die Tanzgruppe des Ensembles besteht seit 1954; Organisatorischer Leiter: Volkmar ©o³ta

Sorbische Laientheatergruppen
Sorbisches Laientheater Crostwitz, spielte bereits von 1945 bis 1964 unter der Leitung von Pawo³ Kmjeæ, spielt wieder seit 1977; Organisatorische Leiterin: Gabriela Lebzyna; Künstlerischer Leiter: Jan Mahr
Sorbische Laientheatergruppe Schönau/Cunnewitz, gegründet im Jahre 1991; Organisatorischer Leiter: Alojs Langa; Künstlerische Leiterin: Hanka Mikanowa

Blasorchester
Sorbisches Blasorchester Crostwitz, gegründet im Jahre 1979; Künstlerischer Leiter: Bjarnat Cy¾
Sorbisches Blasorchester "Horjany", gegründet im Jahre 1994; Künstlerischer Leiter: Jurij Hejdu¹ka

Literaturkreis Rosenthal , gegründet im Jahre 1963; Leiter und Berater des Zirkels: Beno Budar

4. Die sorbische katholische Tracht in der Region

Einige ältere sorbische Frauen (meist sind sie schon über 60 Jahre alt) tragen heute noch täglich die sorbische katholische Tracht.
Junge sorbische Mädchen und Frauen tragen diese Tracht nur noch zu festlichen Anlässen wie zu Fronleichnahmsprozessionen, zur Erstkommunion, zur Firmung, zu Wallfahrten, anlässlich von Hochzeiten und Kindtaufen.
Zum Ausleihen und für Informationen über die sorbische katholische Tracht wurde in Rosenthal ein Trachtenfundus geschaffen.

Zur Geschichte des Regionalverbandes

21. 7. 1921 - Gründung der Regionalverbände der Domowina auf der Delegiertenkonferenz in Hoyerswerda
10. 7. 1921 - Aufführung des historischen Dramas "Na hrod¼i¹æu" ("Auf dem Burgwall") von Jakub Bart-Æi¹inski mit 50 Laienschauspielern aus Crostwitz an vier Tagen vor ca. 4.000 Zuschauern auf der Schanze bei Kopschin
1933 - 1936 - Reorganisation der Domowina
27. 12. 1933 - Hauptversammlung der Domowina. Wahl des Lehrers Paul Nedo (1908 - 1984) zum neuen Vorsitzenden und des Crostwitzer Pfarrers Jan Wjenka zum Stellvertreter der Domowina
14. 7. 1935 - Manifestation von 1500 Sorben anlässlich der Enthüllung der Gedenktafel für Tecelin Mìt an der Wallfahrtskirche zu Rosenthal
Aufführung des Theaterstückes "Paliwaka" von J. Wjela auf der Kopschiner Schanze vor 5000 Zuschauern
8. 3. 1937 - Veranstaltungsverbot der Domowina und der ihr angeschlossenen Vereine
10. 5. 1945 - Neugründung der Domowina in Crostwitz
1. 11. 1945 - Erste sorbische Theateraufführung nach dem II. Weltkrieg
seit 1946 - Sitz des Regionalverbandes in Crostwitz, später in Kamenz
23. 3. 1948 - Annahme des "Gesetzes zur Wahrung der Rechte des sorbischen Volkes" im Sächsischen Landtag
10. 6. 1956 - Enthüllung des Denkmals "Micha³ Hórnik" in Räckelwitz
20. 8. 1956 - Gedenkfeier anlässlich des 100. geburtstages des Dichters Jakub Bart-Æi¹inski an seinem Denkmal in Panschwitz-Kuckau; Verleihung des Namens "©ula Æi¹inskeho" der Panschwitzer Schule. Erste Auszeichnung verdienstvoller Sorben mit dem "Æi¹inski-Preis" in Kamenz.
29. 12. 1957 - Enthüllung der Gedenktafel zu Ehren Jan Skalas an seinem Geburtshaus in Nebelschütz
Juli 1962 - Feierlichkeiten zum 50. Jahrestages der Gründung der Domowina mit einem historischen Festumzug und Kulturveranstaltungen des Regionalverbandes in Croswitz.
22. - 26. 6. 1966 - 1. Festival der sorbischen Kultur in Bautzen; weitere sechs folgten bis 1989
22. 9. 1974 - Durchführung des sorbischen Kulturfestivals des Regionalverbandes anlässlich der Einweihung der neuen Schule in Ralbitz; weitere Kulturfestivals des Regionalverbandes fanden in den Jahren 1979, 1984, 1988, 1991, 1994 in Ralbitz und Ostro statt.
1995 - 1. Internationales Folklorefestival in Crostwitz, weitere folgten aller zwei Jahre

K stawiznam ¾upy "Micha³ Hórnik"

21. 7. 1921 - Za³o¾enje ¾upow Domowiny na delegatnej konferency serbskich towarstwow we Wojerecach
10. 7. 1921 - Pøedstajenje historiskeje dramy Jakuba Barta-Æi¹inskeho "Na hrod¼i¹æu" z 50 hrajerjemi pod ho³ym njebjom na Kop¹injanskim hrod¼i¹æu na ¹tyrjoch dnjach pøed nìhd¼e 4.000 pøihladowarjemi
1933 - 1936 - Reorganizacija Domowiny
27. 12. 1933 - H³owna zhromad¼izna Domowiny. Wuzwolenje wuèerja Pawo³a Neda (1908 - 1984) jako noweho pøedsydy a fararja Jana Wjenki (1882-1971) jako mìstopøedsydy Domowiny
14. 7. 1935 - Demonstracija 1500 Serbow z 29 serbskimi towarstwowymi chorhojemi sk³adnostnje wotkryæa wopomnjeñskeje tafle za Tecelina Mìta w Ró¾eñæe
1936 - Pøedstajenje hry "Paliwaka" J. Wjele na Kop¹injanskim hrod¼i¹æu pøed 5000 lud¼imi
18. 3. 1937 - Zakaz w¹eje d¼ì³awosæe Domowiny a jej pøis³u¹acych towarstwow
10. 5. 1945 - Znowaza³o¾enje Domowiny w Chrósæicach
1. 11. 1945 - Prìnje serbske powójnske pøedstajenje d¼iwad³a wot Chrósèan skupiny
z lìta 1946 - Syd³o sekretariata ¾upy "Micha³ Hórnik" w Chrósæicach, pozd¼i¹o w Kamjencu
23. 3. 1948 - Schwalenje "Zakonja za zachowanju prawow serbskeje ludnosæe" w Sakskim krajnym sejmje.
10. 6. 1956 - Wotkry so pomnik Micha³a Hórnika we Worklecach.
20. 8. 1956 - Dostojna swjatoènosæ pøi pomniku Jakuba Barta-Æi¹inskeho w Lipju sk³adnostnje jeho 100. posmjertnych narodninow; spo¾èenje èestneho mjena "©ula Æi¹inskeho" Panèièan ¹uli.Prìnje wuznamjenjenje zas³u¾bnych Serbow z "Mytom Æi¹inskeho" w Kamjencu.
29. 12. 1957 - Wotkryæe wopomnjeñskeje tafle za Jana Skalu na ródnym domje w Njebjelèicach
julij 1962 - ®upny zjìzd w Chrósæicach sk³adnostnje 50. róènicy za³o¾enja Domowiny ze swjed¼enskim æahom a kulturnym programom.
22. - 26.6.1966 - 1. festiwal serbskeje kultury w Budy¹inje; ¹ìsæ dal¹ich centralnych festiwalow pøewjed¼e so do 1989
22.9.1974 - ®upny zjìzd sk³adnostnje wotewrjenja noweje ¹ule w Ralbicach; dal¹e ¾upne zjìzdy bìchu 1979, 1984, 1988, 1991 a 1994 w Ralbicach a we Wotrowje
1995 - 1. mjezynarodny folklorny festiwal w Chrósæicach, dal¹e slìdowachu kó¾dej dwì lìæe

Kontaktadresse

®upa "Micha³ Hórnik" Kamjenc
Regionalverband der Domowina Kamenz
Regionalny bìrow/ Regionalbüro

Vorsitzende des Regionalverbandes: Trudla Kuringowa

Regionalsprecher der Domowina für das Territorium des Kreisverbandes: Clemens ©koda

Pøi pastyrni/ Am Hirtenquell 4
01920 Crostwitz/ Chrósæicy
Telefon 035796- 96254
Telefax 035796-98960

E-Mail: rbc@sorben.com