®upa "Handrij Zejler" Wojerecy
Der Regionalverband "Handrij Zejler" Hoyerswerda

Zawod / Einleitung
1. Der Regionalverband "Handrij Zejler"
2. Die Zusammenhänge: Altkreis Hoyerswerda, Regionalverband und Kirchenkreis
3. Die Wittichenauer Region und der Verein "Bratrowstwo"
4. Zur Landschaft des ehemaligen Kreises Hoyerswerda
5. Sorbische Sprache und Trachten in der Region Hoyerswerda
6. Vereine und Gruppen, die die sorbische Sprache und Kultur fördern
7. Alljährliche traditionelle Festlichkeiten
8. Sorbische Persönlichkeiten aus der Region Hoyerswerda
- Vorsitzende des Regionalverbandes "Handrij Zejler" nach 1945
9. Bedeutende Denkmale der sorbischen Geschichte
10. Zur Geschichte des Regionalverbandes "Handrij Zejler"
- K stawiznam ¾upy "Handrij Zejler"
12. Kontaktadresse


Zawod
Pøed wjac haè 1400 lìtami, za èas puæowanja ludow, wopu¹æichu mnohe s³owjanske kmjeny swój prìnjotny sydlenski rum na wuchod¼e Europy a æehnjechu na zapad. Mjez tutymi bì te¾ 20 serbskich kmjenow, kotre¾ zasydlichu so na teritoriju, sahacym w zapad¼e haè k Solawje a na sewjerje haè pøed Berlin. W juhu mjezowachu na njón Rudne a ©mrìkowe horiny a na wuchod¼e rìki Bobr, Wódra a Kwisa. Prìni króæ naspomni je pisomnje frankski chronist Fredegar w lìæe 631.
Pøisad¼iw¹i w 10. lìtstotku swoju politisku samostatnosæ, pomjeñ¹owa¹tej zamìrna germanizacija a asimilacija sydlenski rum d¼eñ a bóle. Jenièce potomnikam hornjo³u¾iskich Milèanow a delnjo³u¾iskich £u¾ièanow je so porad¼i³o, haè do d¼ensni¹eho swoju serbsku rìè a swoju kulturu wobchowaæ. Jich je d¼ensa nìhd¼e 60.000. Z tutych bydli 40.000 w Hornjej a 20.000 w Delnjej £u¾icy. Nìmcy mjenuja Serbow te¾ "Wenden". Tute zapøijeæe saha wróæo na romskich stawiznopisarjow, kotøi¾ mjenowachu w¹ì jim pomìrnje njeznate s³owjanske kmjeny "Veneti".
W zwisku z byrgarskim wuwiæom wotuæe¹e w za¾nym 19. lìtstotku serbske narodne wìdomje. Nastawachu mnohe towarstwa, kotre¾ njepìstowachu jeno¾ serbsku kulturu a rìè, ale ki¾ bud¼achu te¾ zaèuæe narodneje zhromadnosæe.
Dnja 13. oktobra 1912 zeñd¼echu so zastupjerjo wjacorych towarstwow we Wojerecach a za³o¾ichu Domowinu jako tøì¹ny zwjazk.
Dnja 21. julija 1921 za³o¾ichu so prìnje tøi ¾upy Budy¹in, Kamjenc a Wojerecy, kotrym¾ dal¹e slìdowachu. D¼ensa je pjeæ ¾upow.

®upa "Jan Arno¹t Smoler" Budy¹in ze syd³om w Budy¹inje
®upa "Micha³ Hórnik" Kamjenc ze syd³om w Chrósæicach
®upa "Handrij Zejler" Wojerecy ze syd³om we Wojerecach
®upa Delnja £u¾ica ze syd³om w Choæebuzu
®upa Bì³a Woda/Niska ze syd³om w Slepom

Einleitung
Vor mehr als 1.400 Jahren verließen slawische Stämme im Zuge der Völkerwanderung ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet im Osten Europas und zogen nach Westen. Darunter befanden sich etwa 20 sorbische Stämme einschließlich der Milzener und Lusizer. Sie siedelten sich in einem Gebiet an, das im Westen bis zur Saale und im Norden bis unterhalb Berlins reichte, im Süden vom Erz- und Fichtelgebirge und im Osten von den Flüssen Bober, Oder und Queiß begrenzt wurde. Die schriftliche Ersterwähnung eines darin befindlichen Stammesverbandes "Surbi" erfolgte 631 durch den fränkischen Chronisten Fredegar.
Nach dem Verlust der politischen Selbstständigkeit im 10. Jahrhundert verringerte sich ihr Siedlungsgebiet durch Assimilation und Germanisierung, vor allem durch den Zustrom nichtslawischer Bevölkerung. Lediglich den Nachkommen der Oberlausitzer Milzener und der Niederlausitzer Lusizer ist es gelungen, bis in die Gegenwart ihre sorbische (wendische) Sprache und Kultur zu erhalten. Ihre Zahl beträgt gegenwärtig ca. 60.000. Davon leben 40.000 in der Ober- und 20.000 in der Niederlausitz. Die Sorben nennen sich "Serbja" und "Serby". Neben dieser Bezeichnung ist im Deutschen heute noch der Begriff "Wenden" verbreitet, insbesondere in der Niederlausitz. Dies geht zurück auf römische Geschichtsschreiber, die ihnen im Einzelnen nicht bekannte Stämme im Osten mit dem Begriff "Veneti" belegten, wovon man im Deutschen später "Wenden" bzw. "Winden" als Bezeichnung für die Slawen ableitete.
Mit der bürgerlichen Entwicklung erfolgt seit dem frühen 19. Jahrhundert eine Stärkung des sorbischen Nationalbewusstseins. Es entstanden zahlreiche Vereine, die die sorbische (wendische) Sprache und Kultur pflegten und dazu beitrugen, das Zusammengehörigkeitsgefühl als Volk zu stärken.
Am 13. Oktober 1912 trafen sich Vereinsvertreter in Hoyerswerda und gründeten die Domowina als ihren Dachverband. Am 21. Juli 1921 wurden die ersten drei Regionalverbände Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda gebildet, denen weitere folgten. Heute bestehen fünf Domowina-Regionalverbände.

Domowina-Regionalverband "Jan Arno¹t Smoler" Bautzen
mit Sitz in Bautzen

Domowina-Regionalverband "Micha³ Hórnik" Kamenz
mit Sitz in Crostwitz

Domowina-Regionalverband "Handrij Zejler" Hoyerswerda
mit Sitz in Hoyerswerda

Domowina-Regionalverband Niederlausitz
mit Sitz in Cottbus

Domowina-Regionalverband Weißwasser/Niesky
mit Sitz in Schleife




1. Der Regionalverband "Handrij Zejler"
Der Regionalverband "Handrij Zejler" hat seinen Geschäftssitz in der Dresdner Straße 18 in Hoyerswerda und gehört zum Dachverband der Domowina mit Sitz in Bautzen. Er wurde am 24. Juli 1921 gegründet, im Jahr 1937 vom Naziregime verboten und 1945 wiedergegründet. Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf das bis 1993 zum Kreis Hoyerswerda gehörende Territorium. Zum Regionalverband gehören gegenwärtig zehn aktive Ortsgruppen. Er wird weiterhin von einer größeren Zahl von Heimat-, Trachten- und Kulturvereinen aktiv unterstützt.

2. Die Zusammenhänge: Altkreis Hoyerswerda, Regionalverband und Kirchenkreis
Der Kreis Hoyerswerda wurde, als regionales Verwaltungsgebiet, 1824 gebildet und gehörte zum preußischen Regierungsbezirk Liegnitz, zur Provinz Schlesien. Vor 1815 gehörte dieses Gebiet zum Königreich Sachsen. Dieser neue Kreis war der nördlichste des Oberlausitzer Gebietes. Bezüglich Sprache, Tracht und Brauchtum bildete sich in den sorbischen Dörfern dieses Kreises eine Sonderstellung zwischen den beiden Lausitzen, obwohl zur Oberlausitz gehörend, heraus. Im Laufe der Jahrhunderte hatte sich ein besonderer sorbischer Dialekt, eine eigene Tracht und zum Teil eigenständiges Brauchtum entwickelt. Die protestantische preußische Kirche hat seit 1815 eine starke antisorbische Sprachenpolitik verfolgt. Kirchenpolitik war Staatspolitik. Daran ändert auch die Tatsache, dass sich sorbische Pfarrer wiederholt für die Erhaltung des Sorbischen eingesetzt haben, nichts. Man muss hier deutlich unterscheiden zwischen der offiziellen Kirchenpolitik und dem Verhalten sorbischer nationalbewusster Pfarrer! Der Regionalverband Hoyerswerda befindet sich in Übereinstimmung mit dem gegenwärtigem evangelischen Kirchenkreis Hoyerswerda und der katholischen Kirchgemeinde Wittichenau. Über Jahrhunderte waren es vor allem sorbische Geistliche, die als Förderer und Bewahrer des sorbischen Kulturgutes waren. Das gilt besonders für die katholische Kirche. Im Gebiet der preußischen Oberlausitz, zu der der Kirchenkreis Hoyerswerda von 1824 bis 1945 gehörte, waren nicht zu allen Zeiten sorbisch sprechende Pfarrer im Dienst. Die Einsetzung deutscher Pfarrer war von der preußischen Regierung gewollt und zeigt bis in die Gegenwart ihre negativen Auswirkungen. Das zu den Pfarrern Gesagte trifft auch für die Lehrerschaft zu. Lehrer, die in der Lage und gewillt waren, sorbisch zu unterrichten, wurden oft in andere Landesteile versetzt. Diese Praxis erreichte in der Nazizeit ihren Höhepunkt.

3. Die Wittichenauer Region und der Verein "Bratrowstwo e.V.
"Die Wittichenauer katholische sorbische Pfarrgemeinde ist eine der größten und ältesten im Oberlausitzer Gebiet. Sie galt in den zurückliegenden Jahrhunderten als eine Wiege des sorbisch katholischen Priesternachwuchses und hatte damit die geistige Entwicklung der Lausitz und Böhmens mit geprägt. Hierfür seien drei Beispiele genannt:

Jakub Xaver Ticin
*1656 Wittichenau +1693 Belgrad
Jesuit, Grammatiker, Mitbegründer der sorbischen Schriftsprache
Mathias Wenzel Jäckel
* 1655 Wittichenau + 1738 Prag
Bildhauer des böhmischen Barock (Karlsbrücke Prag )
Franz Georg Lock
*1751 Wittichenau + 1831 Bautzen
Bischof, Aufklärer, Schriftsteller

In den drei Gotteshäusern der Stadt Wittichenau, darunter ein evangelisches, und in den Kapellen von neun Dörfern wird ein lebendiges Gemeindeleben gepflegt. Dieses ist eine wichtige Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben von Deutschen und Sorben, katholischen und evangelischen Christen. Der Verein katholischer Sorben "Bratrowstwo" (Bruderschaft) ist in diesem Zusammenhang besonders zu erwähnen. Er wurde bereits 1898 gegründet, 1938 von den Nazis verboten und 1994 wiedergegründet. Er hat 153 Mitglieder. Die Förderung religiösem und sorbischem Brauchtum gehören zu seinen besonderen Aufgaben. Ein Chor und eine Laienspielgruppe sind hierbei wichtige Botschafter.

4. Zur Landschaft des ehemaligen Kreises Hoyerswerda
Dem Besucher bietet sich eine interessante Landschaft. Große Waldgebiete, vorwiegend Kiefernbestände, dazwischen wie Inseln, Wiesen, Felder und Dörfer. Die Spree, die Schwarze Elster, das Schwarzwasser, und weitere größere und kleinere Bäche geben der Landschaft einen besonderen Charakter. Allerdings hat der Braunkohlebergbau in den letzten hundert Jahren viele Wunden und Narben hinterlassen. Der nördliche und östliche Teil des ehemaligen Kreises sind vom Bergbau besonders in Mitleidenschaft gezogen worden. Tausende Hektar Wald und landwirtschaftlicher Fläche sind ihm zum Opfer gefallen. Zehn Dörfer wurden weggebaggert. Die bäuerliche und sorbische Identität des Kreises ist dadurch stark gemindert worden. Der Bergbau hat inzwischen das Gebiet des Kreises verlassen. Die verbliebene Folgelandschaft wird zunehmend rekultiviert. Mehrere Seen werden der Landschaft ein neues interessantes Gesicht geben. Die Gebiete des Knappen- und Silbersees lassen es erahnen. Der südöstliche Teil des ehemaligen Kreises gehört zur Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und zum Lausitzer Biosphärenreservat. Seine Reize offenbaren sich im Wechsel von Wäldern und Teichen, dazwischen offene Fluren mit Dörfern und Weilern. Hoyerswerda war von 1821 bis 1993 Kreisstadt. Sie war bis zur Mitte des 20ten Jahrhunderts eine Kleinstadt mit etwa 7.000 Einwohnern. Nach 1953 erhöhte sich die Einwohnerzahl im Verlaufe weniger Jahre auf 70.000 Bewohner. Diese sprunghafte Entwicklung brachte auch für die umliegenden, zumeist sorbischen Dörfer, große Veränderungen. Inzwischen hat sich die Einwohnerschaft um etwa 20.000 verringert.

5. Sorbische Sprache und Trachten in der Region Hoyerswerda
Die Anwendung der sorbischen Sprache in der Familie und im Alltag hat in den vergangenen fünfzig Jahren nachgelassen. Die Ausnahme dabei sind die katholischen Dörfer um Wittichenau.
In mehreren Kindergärten im Gebiet des Regionalverbandes können die Jüngsten nach der Immersionsmethode Sorbisch lernen. Solche sogenannten "Witaj"-Kindergärten bestehen z. B. in Dörgenhausen und Neustadt; "Witaj"-Gruppen wurden z. B. in Bergen und Schwarzkollm eingerichtet. Die bilinguale Erziehung wird an einer Reihe von Grund- und Mittelschulen und am Gymnasium fortgesetzt.
Die Tracht wird im Alltag nur noch von älteren Frauen getragen. Zu besonderen Anlässen, wie Dorffeste, Maibaumwerfen, Zampern wird die Festtagstracht auch zunehmend von Jungendlichen und Kindern angezogen. Die Vielfalt der Tracht wird auch bei den Auftritten der Chöre und Tanzgruppen gezeigt. Die sorbische Sprache ist dabei fester Bestandteil der künstlerischen Programme.

6. Vereine und Gruppen, die die sorbische Sprache und Kultur fördern
Nicht nur die Ortsgruppen der Domowina fördern die sorbische Sprache und Kultur, sondern auch viele Vereine verfolgen mit ihrem Wirken die gleichen Ziele.

"Verein zur Pflege der Regionalkultur der mittleren Lausitz e. V." mit seinem Sitz im traditionsreichen Trachtenhaus Jatzwauk. Er hat sich mit wechselnden Ausstellungen und dem Ostermarkt in Neuwiese einen Namen gemacht.
"Sorbische Tanz- und Trachtengruppe Bröthen e.V." erfreut schon seit vielen Jahren mit ihren temperamentvollen Tänzen die Zuschauer. Diese Gruppe hatte schon Auftritte in ganz Deutschland und im Ausland.
"Dorfclub Bröthen e.V" hat sich vor allem mit der Darstellung der Flachsverarbeitung einen Namen gemacht.
"Chor Seidewinkel e.V." erfreut mit einer Anzahl sorbischer Lieder im Repertoire die Zuhörer.
"Sorbischer Trachtenverein Seidewinkel e.V." widmet sich der Darstellung der verschiedenen Trachtenvariationen innerhalb der Hoyerswerdaer Trachtengruppe. Besonders bekannt ist er durch die Vorführung einer sorbischen Hochzeit.
"Sorbischer Heimat- und Trachtenverein Bluno e. V " , widmet sich der Darstellung der Blunoer Trachtengruppe.
"Heimat- und Trachtenverein Neustadt/Spree e.V." widmet sich der Darstellung der Neustädter Trachten.
"Brauchtumsgruppe 'Krabat' Schwarzkollm e. V.", hat die gleichnamige Sage mit Liedern und szenischen Darstellungen im Mittelpunkt ihres Wirkens gestellt.
"Förderverein Begegnungsstätte Zejler-Smoler-Haus in Lohsa e. V." veranstaltet interessante Ausstellungen und Zusammenkünfte zu verschiedenen Themen und pflegt vor allem das Erbe der im Vereinsnamen Genannten.
"Verein zur Förderung der kulturellen dörflichen Gemeinschaft - Kulturverein Zeißig e.V." Mehrere Gruppen sind zur Förderung sorbischen Brauchtums tätig. Hervorzuheben ist die Tanzgruppe mit 60 Mitgliedern. Schriftstellerlesungen, Theatervorstellungen werden organisiert und eine Dorfzeitung herausgegeben.
"Traditionsverein Elsterland-Bergen e. V." widmet sich vor allem dem landwirtschaftlichen Brauchtum und weiteren kulturellen Veranstaltungen.
"Kulturbund Hoyerswerda e. V.", er ist auch bezüglich der Aufarbeitung sorbischer Geschichte aktiv.
Verein "Bratrowstwo e. V." mit Sitz in Wittichenau. Dieser Verein, über den schon berichtet wurde, hat die längste Tradition in der Region.

7. Alljährliche traditionelle Festlichkeiten

Vogelhochzeit im Januar:
In den Kindergärten und den Grundschulen werden die Kinder von den Vögeln mit Gebäck und Süßigkeiten beschenkt.

Zampern:
Jährlich in der Faschingszeit ziehen die Kleinen des Kindergartens, die Schulkinder, die Jugend und die Männer der Dörfer in phantastischen Verkleidungen von Haus zu Haus und sammeln Geld und Eier. Der bunte Zug wird von einer Blaskapelle angeführt.

Das Einkaufen in die Dorfgemeinschaft.
In der Fastenzeit werden Männer, die im Laufe des Jahres geheiratet haben oder zugezogen sind, in die dörfliche Männergemeinschaft aufgenommen. Sie werden ermahnt, an der Gestaltung des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens aktiv mitzuarbeiten und in Nöten der Gemeinschaft beizustehen.

Hexenbrennen, Maibaumaufstellen- und werfen:
Dieser Brauch wird in allen Dörfern der Region gepflegt. Am Nachmittag des letzten Apriltages wird der Maibaum aufgestellt und am Abend der Hexenhaufen angezündet. Nach drei bis sechs Wochen wird der Maibaum durch die Dorfjugend feierlich zu Fall gebracht.

Dörfliche Traditionsfeste
Dazu gehören Dorffeste und die sogenannten Mädchen und Burschenvergnügen.

Herbstkonzerte
Der Besuch dieser, von der Domowina organisierten, Veranstaltungen ist im Laufe der Jahre zur Tradition geworden.

8. Sorbische Persönlichkeiten aus der Region Hoyerswerda

Der sorbische Wissenschaftler, Publizist und Verleger Jan, Arno¹t Smoler (1816-1884) wurde in Merzdorf geboren, einem Ort, der 1976 dem Kohlebergbau weichen musste.
In Lohsa, hat Handrij Zejler als Pfarrer und Dichter gewirkt und seine letzte Ruhestatt gefunden. Ihm zu Ehren wurde der Regionalverein Hoyerswerda (¾upa) nach ihm benannt. In Anerkennung ihrer Verdienste für das sorbische Volk wurde 1994 der "Förderverein Begegnungsstätte Zejler-Smoler-Haus e.V." in Lohsa gegründet.
Der sorbische Komponist, Verleger und Autor Jan Paul Nagel (1934 -1997) aus Litschen, hat in den vergangenen Jahrzehnten bedeutende sinfonische und volkstümliche Werke komponiert und verlegt. Seine Musik erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

"Vorsitzende des Regionalverbandes "Handrij Zejler" nach 1945
1945 - 1946 - Jan Haje¹ z £aza
1946 - 1951 - Jakub Èorlich z Nìmcow
1951 - 1952 - Jakub Krjeèmar z Kulowca
1952 - 1963 - Maks Mertin z ©æeñcy
1963 - 1967 - Gerat Krahl z Wojerec
1965 - 1966 - Arno¹t Kowar z Wojerec
1967 - 1971 - Jan Suchy ze Sul¹ec
1971 - 1975 - Jurij Nuk z Wojerec
1975 - 1982 - Albert Just z Wojerec
1982 - 1990 - Jurij Kokla z Wulkich Zd¼arow
1990 - 1998 - Werner Sroka z Kinajchta
seit 1998 - Brigita ©ramina z Wojerec


9. Bedeutende Denkmale der sorbischen Geschichte
Das Handrij-Zejler-Denkmal auf dem Marktplatz in Lohsa
Der Sorbenbrunnen auf dem alten Marktplatz Hoyerswerda
Dieser Brunnen stand ursprünglich auf dem Schlossplatz der Ortenburg in Bautzen. Er wurde vor einigen Jahren auf den Altstadtmarkt in Hoyerswerda aufgestellt.
Der Lindenbaum auf dem Schlossplatz in Hoyerswerda
Stilisierter Baum zum Andenken an die Gründung der Domowina im Jahre 1912
Der Sorbenbrunnen im Gelände des Zoologischen Gartens in Hoyerswerda
Wandrelief "Das Leben im Dorf" im Gelände des zoologischen Gartens
Die Statue "Der Bauer" am Ortschaftsgebäude in Zeißig.
(alle bisher genannten Denkmale, außer dem Zejler-Denkmal, wurden vom Bildhauer Jürgen von Woyski geschaffen)
Sagengestalt des "Krabat" auf dem Marktplatz in Wittichenau

10.Zur Geschichte des Domowina-Regionalverbandes

13.10.1912 - Gründung der Domowina in Hoyerswerda
24. Juli 1921 - Gründung des Regionalverbandes (¾upa) "Handrij Zejler" in Hoyerswerda
14. 8 1927 das 2. Sokoltreffen in Groß-Zeißig
18.3.1937 - Veranstaltungsverbot der Domowina und der ihr angeschlossenen Vereine
10.5.1945 - Neugründung der Domowina in Crostwitz
26.2.1946 - Besuch Wilhelm Piecks in Hoyerswerda, grundlegende Ausführungen zur Nationalitätenpolitik
21./22.8.1948 - Erstes Treffen sorbischer Arbeitsbrigaden in Uhyst/Spree
23.7.1952 - Übergang des Kreises Hoyerswerda in den Bezirk Cottbus
13.10.1962 - Festsitzung des Bundesvorstandes der Domowina in Hoyerswerda anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung der Organisation.
27./28.7.1964 - Festival der sorbischen Volkskunst in Wittichenau
26./27.3.1965 - VI. Bundeskongress der Domowina in Hoyerswerda.
19.10.1991 - Gründung der Stiftung für das sorbische Volk in Lohsa
1992 - Festveranstaltung - 80 Jahre Domowina - in Hoyerswerda
1994 - Neugründung des Vereines "Bratrowstwo" in Wittichenau
Jan. 1994 - Gründung des Fördervereins "Begegnungsstätte Zejler-Smoler-Haus Lohsa e.V."
2002 - Festveranstaltung - 90 Jahre Domowina - in Hoyerswerda

K stawiznam ¾upy "Handrij Zejler"

13.10.1912 - Za³o¾enje Domowiny we Wojerecach
24.7.1921 - Za³o¾enje ¾upy "Handrij Zejler" we Wojerecach
14. 8. 1927 - 2. Soko³ske zetkanje we Wulkim Æisku
18.3.1937 - Zakaz w¹eje d¼ì³awosæe Domowiny a jej pøis³u¹acych towarstwow
10.5.1945 - Znowaza³o¾enje Domowiny w Chrósæicach
26.2.1946 - Wopyt Wilhelma Piecka we Wojerecach, zak³adne wuwjed¼enja k narodnostnej politice
21./22.8.1948 - 1. zjìzd serbskich d¼ì³owych brigadow w Delnim Wujìzd¼e
23.7.1952 - Pøechod wokrjesa Wojerecy do wobwoda Choæebuz
13.10.1962 - Swjed¼enske posed¼enje Zwjazkoweho pøedsydstwa Domowiny we Wojerecach sk³adnostnje 50. róènicy za³o¾enja narodneje organizacije
27./28.7.1964 - Festiwal serbskeho ludoweho wumì³stwa w Kulowje
26./27.3.1965 - VI. zwjazkowy kongres Domowiny we Wojerecach
19.10.1991 - Za³o¾enje Za³o¾by za serbski lud we £azu
1992 - Swjatoène zarjadowanje - 80 lìt Domowina - we Wojerecach
1994 - Znowaza³o¾enje zjednoæenstwa "Bratrowstwo" w Kulowje
jan. 1994 - Za³o¾enje Spìchowanskeho towarstwa "Dom Zejlerja a Smolerja" £az z.t.
2002 - Swjatoène zarjadowanje - 90 lìt Domowina - we Wojerecach


Kontaktadresse

®upa "Handrij Zejler" Wojerecy
Kreisvereinigung der Domowina Hoyerswerda
Regionalny bìrow/Regionalbüro

Vorsitzende des Kreisverbandes: Brigita ©ramina
Regionalsprecherin des Kreisverbandes: Christina ©o³æina

Drje¾d¼anska 18/Dresdner Straße 18
02977 Hoyerswerda/Wojerecy
Telefon: 03571- 40 62 76
Telefax: 03571- 40 62 76

E-Mail: rbh-domowina@sorben.com