®upa Dolna £u¾yca z.t.
Domowina-Regionalverband Niederlausitz e.V.

1. Zawod / Einleitung
2. Zur nationalen Entwicklung der Sorben /Wenden in der Niederlausitz
3. Die gegenwärtige Arbeit der Domowina
4. Vorsitzende des Kreisverbandes/ ¾upanojo, ¾upanka
5. Zeittafel des Domowina-Regionalverbandes/
Casowa tofla ¾upy Dolna £u¾yca

6. Kontaktadresse







Zawod
P¶ed dlej ako 1400 lìtami, za cas ¶ìganja ludow, jo spu¹æi³o wjele s³owjañskich rodow swój spocetny sedleñski rum na pódzajt¹u Europy ¶ìgnjecy na pódwjacor. Mjazy nimi jo by³o nì¾I 20 serbskich rodow inkluziwnje Milcanarje a £u¾ycanarje. Wóni su se zasedlili na teritoriumje, ako jo sega³ na pódwjacorje a¾ k Solawje a na pódpo³nocy a¾ pód Barliñ, na pódpo³dnju jo granicowa³ z Rudnymi górami a ©krjokowymi górami a na pódzajt¹u z rìkami Bobr, Odra a Kwisa. Prìdne pisne naspomnjenje jadnogo tudy sedlecego rodowego zwìstka "Surbi" jo se sta³o w lì¶e 631 p¶ez frankskego chronista Fredegara.
Pó t¹u¶u politiskeje samostatnosæi w 10. stolì¶u jo se jich sedleñski rum pómjeñ¹owa³ p¶ez asimilaciju a germanizaciju, p¶edew¹ym pak p¶ez p¶i¶ìganje njes³owjañskeje ludnosæi. Jano pótomniki górno³u¾yskich Milcanarjow a dolno³u¾yskich £u¾ycanarjow su zamógli swóju serbsku rìc a kulturu a¾ do p¶ibytnosæi sebje zd¼ar¾a¶. Jich jo ¼insa nì¼i 60.000. Wót nich se ¾ywi 40.000 w Górnej a 20.000 w Dolnej £u¾ycy. Sami se pómjeniju "Serbja" a "Serby". Nimce jim teke gronje "Wenden", wósebnje w Dolnej £u¾ycy, co¾ slìdk sega na romske historiografy, ken¾ su pómjenowali jim t¹ochu njeznate rody na pódzajt¹u "Veneti", z cogo¾ jo se pózd¼ej wótwó¼i³ wuraz "Wenden" resp. "Winden".
W zwisku z bergarskim wuwi¶im jo w ranem 19. stolì¶u wócu¶owa³o serbske narodne wìdobnje. Nasta³o jo bejnje wjele towaristwow, kótare¾ njejsu jano woplìwali serbsku rìc a kulturu, ale ken¾ su teke bu¼ili zacu¶e narodneje zgromadnosæi. Dnja 13. oktobra su se zastupniki towaristwow we Wórjejcach zmakali a za³o¾yli Domowinu ako swój k¹y¶owy zwìzk. Dnja 21. julija 1921 su se prìdne t¶i ¾upy za³o¾yli, a to ®upa Budy¹yn, ®upa Kamjeñc a ®upa Wórjejce, kotarym¾ su dal¹ne slìdowali. ¬insa wobstoj pì¶ ¾upow.

®upa "Jan Arno¹t Smoler" Budy¹yn ze sed³om w Budy¹inje
®upa "Micha³ Hórnik" Kamjeñc ze sed³om w Chrósæicach
®upa "Handrij Zejler" Wórjejce ze sed³om we Worjejcach
®upa Dolna £u¾yca ze sed³om w Cho¶ebuzu
®upa Bì³a Woda/Niska ze sed³om w Slìpem

Einleitung
Vor mehr als 1.400 Jahren verließen slawische Stämme im Zuge der Völkerwanderung ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet im Osten Europas und zogen nach Westen. Darunter befanden sich etwa 20 sorbische Stämme einschließlich der Milzener und Lusizer. Sie siedelten sich in einem Gebiet an, das im Westen bis zur Saale und im Norden bis unterhalb Berlins reichte, im Süden vom Erz- und Fichtelgebirge und im Osten von den Flüssen Bober, Oder und Queiß begrenzt wurde. Die schriftliche Ersterwähnung eines darin befindlichen Stammesverbandes "Surbi" erfolgte 631 durch den fränkischen Chronisten Fredegar.
Nach dem Verlust der politischen Selbstständigkeit im 10. Jahrhundert verringerte sich ihr Siedlungsgebiet durch Assimilation und Germanisierung, vor allem durch den Zustrom nichtslawischer Bevölkerung. Lediglich den Nachkommen der Oberlausitzer Milzener und der Niederlausitzer Lusizer ist es gelungen, bis in die Gegenwart ihre sorbische (wendische) Sprache und Kultur zu erhalten. Ihre Zahl beträgt gegenwärtig ca. 60.000. Davon leben 40.000 in der Ober- und 20.000 in der Niederlausitz. Die Sorben nennen sich "Serbja" und "Serby". Neben dieser Bezeichnung ist im Deutschen heute noch der Begriff "Wenden" verbreitet, insbesondere in der Niederlausitz. Dies geht zurück auf römische Geschichtsschreiber, die ihnen im Einzelnen nicht bekannte Stämme im Osten mit dem Begriff "Veneti" belegten, wovon man im Deutschen später "Wenden" bzw. "Winden" als Bezeichnung für die Slawen ableitete.
Mit der bürgerlichen Entwicklung erfolgt seit dem frühen 19. Jahrhundert eine Stärkung des sorbischen Nationalbewusstseins. Es entstanden zahlreiche Vereine, die die sorbische (wendische) Sprache und Kultur pflegten und dazu beitrugen, das Zusammengehörigkeitsgefühl als Volk zu stärken.
Am 13. Oktober 1912 trafen sich Vereinsvertreter in Hoyerswerda und gründeten die Domowina als ihren Dachverband. Am 21. Juli 1921 wurden die ersten drei Regionalverbände Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda gebildet, denen weitere folgten. Heute bestehen fünf Domowina-Regionalverbände.

Domowina-Regionalverband "Jan Arno¹t Smoler" Bautzen
mit Sitz in Bautzen

Domowina-Regionalverband "Micha³ Hórnik" Kamenz
mit Sitz in Crostwitz

Domowina-Regionalverband "Handrij Zejler" Hoyerswerda
mit Sitz in Hoyerswerda

Domowina-Regionalverband Niederlausitz
mit Sitz in Cottbus

Domowina-Regionalverband Weißwasser/Niesky
mit Sitz in Schleife





2. Zur nationalen Entwicklung der Sorben/Wenden in der Niederlausitz
Die Lusizer, Vorfahren der Sorben/Wenden, gaben der Lausitz den Namen. Als einer der bevölkerungsreichsten westslawischen Stämme hatten sie nach dem Verlust der politischen Unabhängigkeit im 10. Jahrhundert weiterhin maßgeblichen Einfluss auf die Kultivierung des Landes. Mit der Kolonisation Ende des 12. Jahrhunderts erfolgte der Landesausbau sowohl durch die einheimische sorbische als auch durch die hinzugezogene deutsche Bevölkerung. Auch die Gründung und der Ausbau der ersten Städte in der Niederlausitz erfolgte gemeinsam. Seit dem Hochmittelalter ist für Luckau, Lübben, Calau, Beeskow, Storkow und Cottbus die Bezeichnung als "wendische Sechsstädte" überliefert. In Cottbus waren z. B. noch 1544 unter den brauberechtigten Bürgern der Stadt über 40 Prozent Sorben/Wenden. In dem Maße jedoch, wie der Konkurrenzkampf unter dem Bürgertum zunahm, wurden immer häufiger sogenannte Deutschtumsbestimmungen erlassen und der sorbischen/wendischen Bevölkerung der Zugang zu den Zünften verwehrt. Auf dem Lande verschlechterte sich in dieser Zeit - nicht zuletzt durch Kriege - die soziale Lage der Mehrheit der bäuerlichen Bevölkerung. Lange Zeit sprach man in der Niederlausitz in einer ganzen Reihe von Standesherrschaften von "rebellierenden Wenden". Häufig wurden die Ursachen von den Herrschenden dem "wendischen Nationalcharakter" zugeschrieben, der zu "zweideutigen Gesinnungen" gegen die Deutschen führe. Nach der Reformation begann die Entwicklung einer eigenständigen niedersorbischen/wendischen Schriftsprache. Mit dem Druck von Gesangsbüchern und Bibelübersetzungen in der heimischen slawischen Muttersprache war ein Aufschwung der kulturellen Entwicklung zu verzeichnen. Im Kreis Cottbus erschienen im 18. Jahrhundert allein 45 Bücher in niedersorbischer/wendischer Sprache. Aber seit dem 17. Jahrhundert gab es seitens des Staates und der Kirche auch politische Bestrebungen, das "Wendische" absterben zu lassen. Das höchste Kirchenorgan der Niederlausitz, das Lübbener Oberkonsistorium, erteilte bereits seit 1668 eine Reihe von "Befehlen zur gänzlichen Ausrottung der wendischen Sprache". Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. erließ zwischen 1717 und 1735 mehrere Verordnungen gegen das Sorbische/Wendische. Sein Sohn Friedrich II., König von Preußen, bestimmte 1756, dass es bei der "verordneten Abschaffung der wendischen Sprache" bleibe. Die Folge war eine merkliche Reduzierung der Predigten in der niedersorbischen/wendischen Muttersprache und überhaupt ein Schwinden des Volksbewusstseins bei den Sorben/Wenden. Mit dem 19. Jahrhundert erstarkte jedoch im Zuge der bürgerlichen Umgestaltung der Gesellschaft in Deutschland die nationale Bindung des sorbischen Volkes, insbesondere in der Oberlausitz. Im Jahre 1847 wurde in Bautzen die wissenschaftlich-kulturelle Gesellschaft "Maæica Serbska" gegründet. In der Niederlausitz verhinderte eine Reihe staatlicher Maßregelungen, wie z.B. das Verbot des niedersorbisch wendischen Unterrichts am Cottbuser Gymnasium, die Entfaltung der nationalen Bewegung der Sorben / Wenden. Erst 1880 kam es zur Gründung der "Ma¶ica Serbska" in Cottbus. Das Ma¶ica-Mitglied Pfarrer Bogumi³ ©wjela gehörte 1912 zu den Vertretern der Niederlausitz, welche in Hoyerswerda die Domowina gründeten. Er wurde zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Dachverbandes sorbischer/wendischer Vereine gewählt.

3. Die gegenwärtige Arbeit der Domowina
Die Arbeit des Domowina Regionalverbandes ist auf folgende Themen ausgerichtet:

Die gegenwärtige Arbeit der Domowina - Regionalverband Niederlausitz - erstreckt sich hauptsächlich auf das angestammte Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden, das heute 51 Städte und Gemeinden umfasst. Gesetzliche Grundlagen, wie der Artikel 25 der Brandenburger Landesverfassung und das 1994 beschlossene "Gesetz zur Ausgestaltung der Rechte der Sorben/Wenden im Land Brandenburg", schaffen dafür die erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Abbaggerung von Dörfern im angestammten sorbisch/wendischen Siedlungsgebiet (z. B. Horno/Rogow) steht im Widerspruch zur Verfassung des Landes Brandenburg (Art. 25).
Dem Regionalverband gehören gegenwärtig ca. 40 Ortsgruppen und 15 Vereine mit mehr als 2.000 Mitgliedern an. Im Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden werden zahlreiche überlieferten Sitten und Bräuche gepflegt. Dabei wächst die Zahl der Trachtenträgerinnen der niedersorbischen/wendischen Volkstracht zu Festlichkeiten von Jahr zu Jahr. Allein zu den Zapustveranstaltungen im Jahre 2000 zogen sich über 1.600 Mädchen und Frauen die Festtracht an.
1998 wurde in Cottbus-Sielow/®ylow im Rahmen des Witaj-Projektes die erste sorbische Kindertagesstätte zum Erlernen der niedersorbischen/wendischen Sprache eröffnet. Inzwischen gibt es auch in Vetschau, Drachhausen, Jänschwalde, Cottbus, Neu-Zauche und Striesow weitere Witaj-Gruppen. An vier Grundschulen wird Sorbisch auch als Unterrichtssprache genutzt. An ca. 30 Schulen der Niederlausitz wird niedersorbischer/wendischer Sprachunterricht erteilt. An ihm werden einschließlich des Niedersorbischen Gymnasiums 1.580 Schüler aller Altersgruppen unterrichtet. An den Kursen für die Erwachsenenqualifizierung der Volkshochschule Cottbus/Cho¶ebuz, Sachgebiet für Niedersorbische Sprache und Kultur, haben im Jahr 2003 insgesamt 2640 BürgerInnen teilgenommen.
Die "®upa Dolna £u¾yca" z.t./der Domowina-Regionalverband Niederlausitz e.V. hat seinen Sitz im Wendischen Haus/Serbski dom in der August-Bebel-Straße 82, 03046 Cottbus/Choæebuz. Gegründet 1990 ist zugleich auch das sorbische/wendische kulturelle und politische Zentrum der Niederlausitz, in dem sich Za³o¾ba za serbski lud/Stiftung für das sorbische Volk, die Kulturinformation "Lodka" und die niedersorbische Bibliothek befinden. Weiterhin sind im Hause auch Mitarbeiter des Sorbischen Schulvereins/Serbske ¹ulske towaristwo und des Sorbischen Instituts/Serbski Institut beschäftigt.

4. Vorsitzende des Kreisverbandes/ ¾upanojo/¾upanka

1. Gebietsverband der Niederlausitz/ ¾upa Dolna Lu¾yca:

1946 - 1948 - Mìto La¾ki
1949 - 1950 - Gerat Hant¹ka/Wylem Arndt
1950 - 1951 - Fryco Fobo
1951 - 1952 - Herbert Funka (Sekretär)

Bezirkssekretariat Cottbus/Wobwodny sekretariat Cho¶ebuz

1952 - 1953 - Heinrich Paulick (Sekretär)
1953 - 1961 - Herbert Funka (Sekretär)
1962 - 1963 - Fryco Nakoñc (Sekretär)

2. Kreisverband Cottbus/ ¾upa Cho¶ebuz:

1953 -1957 - Karlo Jordan
1957 -1963 Fryco Herow/ Richard Lehmann
1963 -1989 Jurij Pìèka

3. Kreisverband Guben/Forst/ ¾upa Gubin/Bar¹æ

1954-1957 - Fryco Fobo
1957-1978 - Horst Ja¹an
1978-1990 - Werner M³ynk

4. Kreisverband Calau/Lübben / ¾upa Kalawa/Lubin:

1955-1967 - Wili Gubac
1967 -1975 - Maks Kerstan
1975 -1978 - Norbert Ferdinand
1978 -1990 - Manfred ©mit

5. Kreisverband Spremberg/ ¾upa Grodk

1956 -1964 - Reinhard Nowotnik
1964 -1971 - Alfred Korni¹
1971 -1975 - Korla ©reter
1975 -1982 - Maks Bonka
1982 -1990 - Hinc ©najder

6. Kreisverband der Niederlausitz/¾upa Dolna £u¾yca:

1990 -1991 - Wili Gusor
1991 -1992 - Uta Henèelowa
1993 - 2000 - Bernhard Rjent¹
2000 - 2002 - dr. Fryco Libo
seit 2002 - Bjarnat Rjent¹

5. Zur Geschichte des Domowina-Regionalverbandes

13.10.1912 - Gründung der Domowina in Hoyerswerda als Bund Lausitzer Sorben der Ober- und Niederlausitz. Bogumi³ ©wjela aus der Niederlausitz wurde zum Stellvertreter des Vorsitzenden gewählt
1926 - Aktivierung der Tätigkeit der Ma¶ica Serbska in der Niederlausitz
1928 - Die Hauptversammlung der Domowina verabschiedet eine Protestresolution an die Preußische Regierung gegen die Diskriminierung der niedersorbischen Sprache
1930 - Festveranstaltung der Ma¶ica Serbska anlässlich ihres 50jährigen Bestehens in Vetschau
9.5.1932 - Feierliche Premiere des Theaterstückes "Aus dem Leben der Armen" von Marjana Doma¹kojc in Prag
1933 - "Serbski Casnik" stellt sein Erscheinen ein
1937 - Veranstaltungsverbot für die Domowina und der ihr angeschlossenen Vereine
1941 - Verbot des Gottesdienstes in niedersorbisch/wendischer Sprache in der Niederlausitz
10.5.1945 - Neugründung der Domowina in Crostwitz
1946 - Gründung der Domowina für die Niederlausitz in Werben. Erster Vorsitzender wird Mìto La¾ki (1889 - 1972)
1947 - Der 1. "Dolnoserbski Casnik" der Nachkriegszeit erscheint.
1949 - Die Landesregierung Brandenburg genehmigt der Domowina eigene Tätigkeiten.
1950 - Die Landesregierung Brandenburg erlässt die "Verordnung zur Förderung der sorbischen Volksgruppe".Erste Sendung des Rundfunks in niedersorbischer Sprache
1951 - Sorbisches Kulturtreffen in Burg.- Die ersten zweisprachigen Ortstafeln werden angebracht.
1952 - Einführung des Sorbischunterrichtes an fünf Grundschulen im Kreis Cottbus.
1.9.1952 - Gründung der Sorbischen Oberschule in Cottbus (heute Niedersorbisches Gymnasium)
1953 - 1956 - Gründung der Kreisverbände der Domowina Cottbus 1953 (Kreis und Stadt), Guben/Forst 1954, Calau/Lübben 1955 und Spremberg 1956.
1.1.1954 - Gründung der Niedersorbischen Sprachschule in Dissenchen.
1955 - "Nowy Casnik" erscheint erstmals als selbständige Wochenzeitung
1966 - 1. Festival der sorbischen Kultur in Bautzen
1974 - Erste Inszenierung eines Theaterstückes in niedersorbischer Sprache durch das Deutsch-sorbische Volkstheater in Bautzen
1987 - Wiedereinführung des niedersorbisch/wendischen Gottesdienstes
1989 - Der erste "Sorbische Tisch".
1990 - Eröffnung des "Wendischen Hauses/Serbski dom" in Cottbus
31.5.1991 - Gründung des "Domowina-Regionalverbandes Niederlausitz e.V./ ®upa Dolna £u¾yca z.t."
29.8. - 1.9.1991 - Tage der sorbischen Kultur der Niederlausitz in Jänschwalde.
1991 - Gründung der "Stiftung für das sorbische Volk"
1992 - In der Verfassung des Landes Brandenburg wird im Artikel 25 den Sorben/Wenden Schutz und Förderung zugesichert.
- Eröffnung der "Lodka" im Wendischen Haus Cottbus
- Erste sorbische Fernsehsendung "£u¾yca" im ORB in niedersorbisch/wendischer Sprache
1993 - Neugründung der "Ma¶ica Serbska"
1994 - Der Landtag beschließt das "Gesetz zur Ausgestaltung der Rechte der Sorben (Wenden) im Land Brandenburg".
- Wahl des ersten "Rates für sorbische (wendische) Angelegenheiten. Vorsitzender Harald Koñcak.
- Tage der sorbischen Kultur in Raddusch
- Eröffnung des Wendischen Museums in Cottbus.
1995 - Erstes Nachwuchs-Konzert sorbischer Musik des ORB in Cottbus
1997 - Erstes Treffen der sorbischen Vereine in Drachhausen
1.3.1998 - Eröffnung des ersten "Witaj"-Kindergartens in Cottbus/Sielow
1997 - Erster Ball sorbischer Erntekönige in Drachhausen
5. - 7.6.1998 - Sorbisch/wendisches Kulturfest in Drachhausen.
1999 Wahl des 2. Rates für sorbische (wendische) Angelegenheiten beim Landtag Brandenburg in Potsdam
2004 - Wahl des 3. Rates für sorbische (wendische) Angelegenheiten beim Landtag Brandenburg in Potsdam

K stawiznam ¾upy Dolna £u¾yca

13.10.1912 - Za³o¾enje Domowiny we Worjejcach ako Zwìzk £u¾yskich Serbow Gorneje a Dolneje £u¾yce. Bogumi³ ©wjela z Dolneje £u¾yce jo se za mìstop¶edsedarja wuzwoli³
1926 - Aktiwizìrowanje ¼ì³abnosæi Ma¶ice Serbskeje w Dolnej £u¾ycy
1928 - G³owna zgroma¼ina Domowiny wobzamknjo protestnu rezoluciju na P¹uske knì¾arstwo p¶e¶iwo diskriminaciji dolnoserbskeje rìcy
1930 - Swìtocny program p¶i go¼bje 50lìtnego wobsta¶a Ma¶ice Serbskeje we Wìto¹owje
9.5.1932 - Swìtocna premjera gra¶a "Z chudych ¾ywjenja" wot Marjany Doma¹kojc w Praze
1933 - "Serbski Casnik" wìcej njewuchada
1937 - Zakaz zarìdowanjow Domowiny a jej p¶is³u¹ajucych towaristwow
1941 - Zakaz serbskeje Bo¾eje s³u¾by w Dolnej £u¾ycy
1945 - Nowoza³o¾enje Domowiny w Chrósæicach
1946 - Za³o¾enje Domowiny za Dolnu £u¾ycu we Wjerbnje. Prìdny p¶edsedaà jo by³ Mìto La¾ki (1889 - 1972)
1947 - Prìdny "Dolnoserbski Casnik" powójnskego casa wuj¼o
1949 - Bramborske knì¾arstwo dowolijo statkowanje Domowiny
1950 - Wuda¶e knì¾arstwowego wukaza Bramborskeje k "Spìchowanju serbskeje narodneje kupki".
- Prìdne rozg³osowe wusæe³anje w dolnoserbskej rìcy
1951 - Serbske kulturne zmakanje w Borkowach. P¶e¶ìg ze 100 co³nami
- Prìdne dwojorìcne tofle w zjawnosæi
1952 - Zawje¼enje serbskeje wucby w pì¶ich zak³adnych ¹ulach Cho¶ebuskego wokrejsa
1.9.1952 - Zawje¼enje Serbskeje wu¹eje ¹ule w Cho¶ebuzu (¼insa Dolnoserbski gymnazium)
1953 - 1956 - Za³o¾enje ¾upow Cho¶ebuz 1953 (wokrejs a mìsto), Gubin-Bar¹æ 1954, Kalawa-Lubin 1955 a Grodk 1956
1.1.1954 - Serbska rìcna ¹ula se za³o¾yjo w De¹anku
1955 - "Nowy Casnik" wuchada prìdny raz ako samostatny ty¼enik
1966 - 1. festiwal serbskeje kultury w Budy¹ynje
1974 - Prìdne gra¶e Nimsko-serbskego ludowego ¼iwad³a w Dolnej £u¾ycy z dolnoserbskeju inscenaciju
1987 - Po d³ujkem casu zasej serbska Bo¾a s³u¾ba w Dolnej £u¾ycy
1989 - Prìdne "Serbske blido"
1990 - Wotworjenje "Serbskeho doma" w Cho¶ebuzu
31.5.1991 - Za³o¾enje regionalnego towaristwa Domowiny "®upa Dolna £u¾yca z.t."
29.8. - 1.9.1991 - Dny serbskeje kultury w Dolnej £u¾ycy w Jan¹ojcach
1991 - Wutworjenje "Za³o¾by za serbski lud"
1992 - Wustawa Bramborskeje p¶ilubijo Serbam w artiklu 25 ¹æit a spìchowanje
- Wotworjenje "Lodki" w Serbskem domje w Cho¶ebuzu.
- Prìdne serbske telewizijne wusæe³anje "£u¾yca" w ORB w dolnoserbskej rìcy
1993 - Nowoza³o¾enje "Ma¶ice Serbskeje"
1994 - Wobzamknjenje Serbskeje kazni w Bramborskej: "Kazñ k rìdowanju p¹awow Serbow w kraju Bramborska"
- Prìdna Serbska rada p¶i Bramborskem parlamen¶e. P¶edsedaà Harald Koñcak
- Dny serbskeje kultury w Radu¹u
- Wotworjenje Serbskego muzeja w Cho¶ebuzu
1995 - Prìdny ORB-koncert dorosta serbskeje muziki w Cho¶ebuzu
1997 - Prìdne zmakanje serbskich towaristwow w Hochozy
1.3.1998 - W Cho¶ebuzu/®ylowje wutworijo se prìdna "Witaj" ¼i¹ownja
5. - 7.6. 1998 - Serbski swì¼eñ w Hochozy
1999 - Wolby 2. Serbskeje rady p¶i krajnem sejmje Bramborskeje w Podstupimje
2004 - Wolby 3. Serbskeje rady p¶i krajnem sejmje Bramborskeje w Podstupimje


6. Kontaktadresse

®upa Dolna £u¾yca z.t./ Domowina Regionalverband Niederlausitz e.V.
Regionalny bìrow/Regionalbüro

Vorsitzender des Kreisverbandes: Bjarnat Rjent¹
Regionalsprecherin - Niederlausitz: Beata M³ynkowa
Regionalsprecherin - Cottbus: Leñka Theurichowa

Awgusta Bebelowa/August-Bebel-Straße 82
03046 Cottbus/Cho¶ebuz
Telefon (0355) 4 85 76- 4 26
Telefax (0355) 4 85 76- 4 33

E-Mail: domowina-cottbus@sorben.com


Text: Max ©urman / Fotos: Große, Matschie, Archiv