DOMOWINA

®upa Dolna £u¾yca z.t.
Domowina-Regionalverband Niederlausitz e.V.

1. Zawod / Einleitung
2. Zur nationalen Entwicklung der Sorben/Wenden in der Niederlausitz
3. Die gegenwärtige Arbeit der Domowina
4. Vorsitzende des Kreisverbandes/ ¾upanojo, ¾upanka
5. Zur Geschichte des Domowina-Regionalverbandes/
K stawiznam ¾upy Dolna £u¾yca

6. Kontaktadressen






Zawod
P¶ed dlej ako 1400 lìtami, za cas ¶ìganja ludow, jo spu¹æi³o wjele s³owjañskich rodow swój spocetny sedleñski rum na pódzajt¹u Europy ¶ógnjecy na pódwjacor. Mjazy nimi jo by³o nì¾i 20 serbskich rodow inkluziwnje Milcanarje a £u¾ycanarje. Wóni su se zasedlili na teritoriumje, ako jo sega³ na pódwjacorje a¾ k Solawje a na pódpo³nocy a¾ pód Barliñ, na pódpo³dnju jo granicowa³ z Rudnymi górami a ©krjokowymi górami a na pódzajt¹u z rìkami Bobr, Odra a Kwisa. Prìdne pisne naspomnjenje jadnogo tudy sedlecego rodowego zwìstka "Surbi" jo se sta³o w lì¶e 631 p¶ez frankskego chronista Fredegara.
Pó t¹u¶u politiskeje samostatnosæi w 10. stolì¶u jo se jich sedleñski rum pómjeñ¹owa³ p¶ez asimilaciju a germanizaciju, p¶edew¹ym pak p¶ez p¶i¶ìganje njes³owjañskeje ludnosæi. Jano pótomniki górno³u¾yskich Milcanarjow a dolno³u¾yskich £u¾ycanarjow su zamógli swóju serbsku rìc a kulturu a¾ do p¶ibytnosæi sebje zd¼ar¾a¶. Jich jo ¼insa nì¼i 60.000. Wót nich se ¾ywi 40.000 w Górnej a 20.000 w Dolnej £u¾ycy. Sami se pómjeniju "Serbja" a "Serby". Nimce jim teke gronje "Wenden", wósebnje w Dolnej £u¾ycy, co¾ slìdk sega na romske historiografy, ken¾ su pómjenowali jim t¹ochu njeznate rody na pódzajt¹u "Veneti", z cogo¾ jo se pózd¼ej wótwó¼i³ wuraz "Wenden" resp. "Winden".
W zwisku z bergarskim wuwi¶im jo w ranem 19. stolì¶u wócu¶owa³o serbske narodne wìdobnje. Nasta³o jo bejnje wjele towaristwow, kótare¾ njejsu jano woplìwali serbsku rìc a kulturu, ale ken¾ su teke bu¼ili zacu¶e narodneje zgromadnosæi. Dnja 13. oktobra su se zastupniki towaristwow we Wórjejcach zmakali a za³o¾yli Domowinu ako swój k¹y¶owy zwìzk. Dnja 21. julija 1921 su se prìdne t¶i ¾upy za³o¾yli, a to ®upa Budy¹yn, ®upa Kamjeñc a ®upa Wórjejce, kotarym¾ su dal¹ne slìdowali. ¬insa wobstoj pì¶ ¾upow.

®upa "Jan Arno¹t Smoler" Budy¹yn ze sed³om w Budy¹inje
®upa "Micha³ Hórnik" Kamjeñc ze sed³om w Chrósæicach
®upa "Handrij Zejler" Wórjejce ze sed³om we Worjejcach
®upa Dolna £u¾yca ze sed³om w Chó¶ebuzu
®upa Bì³a Woda/Niska ze sed³om w Slìpem



Einleitung
Vor mehr als 1400 Jahren verließen slawische Stämme im Zuge der Völkerwanderung ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet im Osten Europas und zogen nach Westen. Darunter befanden sich etwa 20 sorbische Stämme einschließlich der Milzener und Lusizer. Sie siedelten sich in einem Gebiet an, das im Westen bis zur Saale und im Norden bis unterhalb Berlins reichte, im Süden vom Erz- und Fichtelgebirge und im Osten von den Flüssen Bober, Oder und Queiß begrenzt wurde. Die schriftliche Ersterwähnung eines darin befindlichen Stammesverbandes "Surbi" erfolgte 631 durch den fränkischen Chronisten Fredegar.
Nach dem Verlust der politischen Selbstständigkeit im 10. Jahrhundert verringerte sich ihr Siedlungsgebiet durch Assimilation und Germanisierung, vor allem durch den Zustrom nichtslawischer Bevölkerung. Lediglich den Nachkommen der Oberlausitzer Milzener und der Niederlausitzer Lusizer ist es gelungen, bis in die Gegenwart ihre sorbische (wendische) Sprache und Kultur zu erhalten. Ihre Zahl beträgt gegenwärtig ca. 60.000. Davon leben 40.000 in der Ober- und 20.000 in der Niederlausitz. Die Sorben nennen sich "Serbja" und "Serby". Neben dieser Bezeichnung ist im Deutschen heute noch der Begriff "Wenden" verbreitet, insbesondere in der Niederlausitz. Dies geht zurück auf römische Geschichtsschreiber, die ihnen im Einzelnen nicht bekannte Stämme im Osten mit dem Begriff "Veneti" belegten, wovon man im Deutschen später "Wenden" bzw. "Winden" als Bezeichnung für die Slawen ableitete.
Mit der bürgerlichen Entwicklung erfolgt seit dem frühen 19. Jahrhundert eine Stärkung des sorbischen Nationalbewusstseins. Es entstanden zahlreiche Vereine, die die sorbische (wendische) Sprache und Kultur pflegten und dazu beitrugen, das Zusammengehörigkeitsgefühl als Volk zu stärken. Am 13. Oktober 1912 trafen sich Vereinsvertreter in Hoyerswerda und gründeten die Domowina als ihren Dachverband. Am 21. Juli 1921 wurden die ersten drei Regionalverbände Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda gebildet, denen weitere folgten. Heute bestehen fünf Domowina-Regionalverbände.



Domowina-Regionalverband "Jan Arno¹t Smoler" Bautzen
mit Sitz in Bautzen

Domowina-Regionalverband "Micha³ Hórnik" Kamenz
mit Sitz in Crostwitz

Domowina-Regionalverband "Handrij Zejler" Hoyerswerda
mit Sitz in Hoyerswerda

Domowina-Regionalverband Niederlausitz
mit Sitz in Cottbus

Domowina-Regionalverband Weißwasser/Niesky
mit Sitz in Schleife






2. Zur nationalen Entwicklung der Sorben/Wenden in der Niederlausitz

Die Lusizer, Vorfahren der Sorben/Wenden, gaben der Lausitz den Namen. Als einer der bevölkerungsreichsten westslawischen Stämme hatten sie nach dem Verlust der politischen Unabhängigkeit im 10. Jahrhundert weiterhin maßgeblichen Einfluss auf die Kultivierung des Landes. Mit der Kolonisation Ende des 12. Jahrhunderts erfolgte der Landesausbau sowohl durch die einheimische sorbische als auch durch die hinzugezogene deutsche Bevölkerung. Auch die Gründung und der Ausbau der ersten Städte in der Niederlausitz erfolgte gemeinsam. Seit dem Hochmittelalter ist für Luckau, Lübben, Calau, Beeskow, Storkow und Cottbus die Bezeichnung als "wendische Sechsstädte" überliefert. In Cottbus waren z. B. noch 1544 unter den brauberechtigten Bürgern der Stadt über 40 Prozent Sorben/Wenden. In dem Maße jedoch, wie der Konkurrenzkampf unter dem Bürgertum zunahm, wurden immer häufiger sogenannte Deutschtumsbestimmungen erlassen und der sorbischen/wendischen Bevölkerung der Zugang zu den Zünften verwehrt. Auf dem Lande verschlechterte sich in dieser Zeit - nicht zuletzt durch Kriege - die soziale Lage der Mehrheit der bäuerlichen Bevölkerung. Lange Zeit sprach man in der Niederlausitz in einer ganzen Reihe von Standesherrschaften von "rebellierenden Wenden". Häufig wurden die Ursachen von den Herrschenden dem "wendischen Nationalcharakter" zugeschrieben, der zu "zweideutigen Gesinnungen" gegen die Deutschen führe.
Nach der Reformation begann die Entwicklung einer eigenständigen niedersorbischen/wendischen Schriftsprache. Mit dem Druck von Gesangbüchern und Bibelübersetzungen in der heimischen slawischen Muttersprache war ein Aufschwung der kulturellen Entwicklung zu verzeichnen. Im Kreis Cottbus erschienen im 18. Jahrhundert allein 45 Bücher in niedersorbischer/wendischer Sprache. Aber seit dem 17. Jahrhundert gab es seitens des Staates und der Kirche auch politische Bestrebungen, das "Wendische" absterben zu lassen. Das höchste Kirchenorgan der Niederlausitz, das Lübbener Oberkonsistorium, erteilte bereits seit 1668 eine Reihe von "Befehlen zur gänzlichen Ausrottung der wendischen Sprache". Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. erließ zwischen 1717 und 1735 mehrere Verordnungen gegen das Sorbische/Wendische. Sein Sohn Friedrich II., König von Preußen, bestimmte 1756, dass es bei der "verordneten Abschaffung der wendischen Sprache" bleibe. Die Folge war eine merkliche Reduzierung der Predigten in der niedersorbischen/wendischen Muttersprache und überhaupt ein Schwinden des Volksbewusstseins bei den Sorben/Wenden.
Im 19. Jahrhundert erstarkte jedoch im Zuge der bürgerlichen Umgestaltung der Gesellschaft in Deutschland die nationale Bindung des sorbischen Volkes, insbesondere in der Oberlausitz. Im Jahre 1847 wurde in Bautzen die wissenschaftlich-kulturelle Gesellschaft "Maæica Serbska" gegründet. In der Niederlausitz verhinderte eine Reihe staatlicher Maßregelungen, wie z.B. das Verbot des niedersorbisch/wendischen Unterrichts am Cottbuser Gymnasium, die Entfaltung der nationalen Bewegung der Sorben/Wenden. Erst 1880 kam es zur Gründung der "Ma¶ica Serbska" in Cottbus. Das Ma¶ica-Mitglied Pfarrer Bogumi³ ©wjela gehörte 1912 zu den Vertretern der Niederlausitz, welche in Hoyerswerda die Domowina gründeten. Er wurde zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Dachverbandes sorbischer/wendischer Vereine gewählt.




3. Die gegenwärtige Arbeit der Domowina

Die Arbeit des Domowina-Regionalverbandes ist auf folgende Themen ausgerichtet:

Der Domowina-Regionalverband Niederlausitz e.V./"®upa Dolna £u¾yca" z.t. hat seinen Sitz im Wendischen Haus/Serbski dom in der August-Bebel-Straße 82, 03046 Cottbus/Chó¶ebuz. Im Sommer des Jahres 1990 wurde dieses Haus durch die Domowina käuflich erworben. Als "Wendisches Haus" Wendisches Haus/Serbski dom Chó¶ebuzmitten in Cottbus gelegen, eignet es sich ausgezeichnet als sorbisches Kultur- und Informationszentrum. Im Frühjahr 1992 wurde die Sorbische Kulturinformation "Lodka" (Truhe) eröffnet.

Im Wendischen Haus befinden sich weiterhin die Geschäftsstellen des Domomowina-Regionalverbandes Niederlausitz e.V., das Regionalbüro Niederlausitz der Stiftung für das sorbische Volk, die Arbeitsstelle Cottbus des Sorbischen I nstituts und die Niedersorbische Bibliothek, die im Juni 1991 mit Unterstützung der gemeinnützigen Herrmann-Niermann-Stiftung gegründet worden ist.




4. Vorsitzende des Kreisverbandes/ ¾upanojo/¾upanka

Gebietsverband der Niederlausitz/ ¾upa Dolna Lu¾yca:

1946 - 1948 - Mìto La¾ki
1949 - 1950 - Gerat Hant¹ka/Wylem Arndt
1950 - 1951 - Fryco Fobo
1951 - 1952 - Herbert Funka (Sekretär)

Bezirkssekretariat Cottbus/Wobwodny sekretariat Chó¶ebuz

1952 - 1953 - Heinrich Paulick (Sekretär)
1953 - 1961 - Herbert Funka (Sekretär)
1962 - 1963 - Fryco Nakoñc (Sekretär)

Kreisverband Cottbus/¾upa Chó¶ebuz:

1953 - 1957 - Karlo Jordan
1957 - 1963 - Fryco Herow/ Richard Lehmann
1963 - 1989 - Jurij Pìèka

Kreisverband Guben/Forst/¾upa Gubin/Bar¹æ

1954 - 1957 - Fryco Fobo
1957 - 1978 - Horst Ja¹an
1978 - 1990 - Werner M³ynk

Kreisverband Calau/Lübben/¾upa Kalawa/Lubin:

1955 - 1967 - Wili Gubac
1967 - 1975 - Maks Kerstan
1975 - 1978 - Norbert Ferdinand
1978 - 1990 - Manfred ©mit

Kreisverband Spremberg/¾upa Grodk

1956 - 1964 - Reinhard Nowotnik
1964 - 1971 - Alfred Korni¹
1971 - 1975 - Korla ©reter
1975 - 1982 - Maks Bonka
1982 - 1990 - Hinc ©najder

Regionalverband Niederlausitz e.V./¾upa Dolna £u¾yca z.t.:

1990 - 1991 Wili Gusor
1991 - 1992 Uta Henèelowa
1993 - 2000 Bjarnat Rjent¹
2000 - 2002 dr. Fryco Libo
2002 - 2004 Bjarnat Rjent¹
2004 - 2009 Pětš Petrick

Seit 23. Januar 2009 dr. Madlena Norbergowa


5. Zur Geschichte des Domowina-Regionalverbandes
K stawiznam župy Dolna Łužyca

Gründung der Domowina in Hoyerswerda als Bund Lausitzer Sorben der Ober- und Niederlausitz. Bogumi³ ©wjela aus der Niederlausitz wurde zum Stellvertreter des Vorsitzenden gewählt

13.10.1912

Za³o¾enje Domowiny we Worjejcach ako Zwìzk £u¾yskich Serbow Gorneje a Dolneje £u¾yce. Bogumi³ ©wjela z Dolneje £u¾yce jo se za mìstop¶edsedarja wuzwoli³

Aktivierung der Tätigkeit der Ma¶ica Serbska in der Niederlausitz

1926

Aktiwizìrowanje ¼ì³abnosæi Ma¶ice Serbskeje w Dolnej £u¾ycy

Die Hauptversammlung der Domowina verabschiedet eine Protestresolution an die Preußische Regierung gegen die Diskriminierung der niedersorbischen Sprache

1928

G³owna zgroma¼ina Domowiny wobzamknjo protestnu rezoluciju na P¹uske knì¾arstwo p¶e¶iwo diskriminaciji dolnoserbskeje rìcy

Festveranstaltung der Ma¶ica Serbska anlässlich ihres 50jährigen Bestehens in Vetschau

1930

Swìtocny program p¶i go¼bje 50lìtnego wobsta¶a Ma¶ice Serbskeje we Wìto¹owje

Feierliche Premiere des Theaterstückes "Aus dem Leben der Armen" von Marjana Doma¹kojc in Prag

9.5.1932

Swìtocna premjera gra¶a "Z chudych ¾ywjenja" wot Marjany Doma¹kojc w Praze

"Serbski Casnik" stellt sein Erscheinen ein

1933

"Serbski Casnik" wìcej njewuchada

Veranstaltungsverbot für die Domowina und der ihr angeschlossenen Vereine

1937

Zakaz zarìdowanjow Domowiny a jej p¶is³u¹ajucych towaristwow

Verbot des Gottesdienstes in niedersorbisch/wendischer Sprache in der Niederlausitz

1941

Zakaz serbskeje Bo¾eje s³u¾by w Dolnej £u¾ycy

Neugründung der Domowina in Crostwitz

1945

Nowoza³o¾enje Domowiny w Chrósæicach

Gründung der Domowina für die Niederlausitz in Werben. Erster Vorsitzender wird Mìto La¾ki (1889 - 1972)

1946

Za³o¾enje Domowiny za Dolnu £u¾ycu we Wjerbnje. Prìdny p¶edsedaà jo by³ Mìto La¾ki (1889 - 1972)

Der 1. "Dolnoserbski Casnik" der Nachkriegszeit erscheint.

1947

Prìdny "Dolnoserbski Casnik" powójnskego casa wuj¼o

Die Landesregierung Brandenburg genehmigt der Domowina eigene Tätigkeiten.

1949

Bramborske knì¾arstwo dowolijo statkowanje Domowiny

Die Landesregierung Brandenburg erlässt die "Verordnung zur Förderung der sorbischen Volksgruppe". Erste Sendung des Rundfunks in niedersorbischer Sprache

1950

Wuda¶e knì¾arstwowego wukaza Bramborskeje k "Spìchowanju serbskeje narodneje kupki".
- Prìdne rozg³osowe wusæe³anje w dolnoserbskej rìcy

- Sorbisches Kulturtreffen in Burg.

- Die ersten zweisprachigen Ortstafeln werden angebracht.

1951

- Serbske kulturne zmakanje w Borkowach
- Prìdne dwojorìcne tofle w zjawnosæi

Einführung des Sorbischunterrichtes an fünf Grundschulen im Kreis Cottbus.

1952

Zawje¼enje serbskeje wucby w pì¶ich zak³adnych ¹ulach Cho¶ebuskego wokrejsa

Gründung der Sorbischen Oberschule in Cottbus (heute Niedersorbisches Gymnasium)

1.9.1952

Zawje¼enje Serbskeje wu¹eje ¹ule w Chó¶ebuzu (¼insa Dolnoserbski gymnazium)

Gründung der Kreisverbände der Domowina Cottbus 1953 (Kreis und Stadt), Guben/Forst 1954, Calau/Lübben 1955 und Spremberg 1956.

1953

-

1956

Za³o¾enje ¾upow Chó¶ebuz 1953 (wokrejs a mìsto), Gubin-Bar¹æ 1954, Kalawa-Lubin 1955 a Grodk 1956

Gründung der Niedersorbischen Sprachschule in Dissenchen.

1.1.1954

Serbska rìcna ¹ula se za³o¾yjo w De¹anku

"Nowy Casnik" erscheint erstmals als selbständige Wochenzeitung

1955

"Nowy Casnik" wuchada prìdny raz ako samostatny ty¼enik

1. Festival der sorbischen Kultur in Bautzen

1966

1. festiwal serbskeje kultury w Budy¹ynje

Erste Inszenierung eines Theaterstückes in niedersorbischer Sprache durch das Deutsch-sorbische Volkstheater in Bautzen

1974

Prìdne gra¶e Nimsko-serbskego ludowego ¼iwad³a w Dolnej £u¾ycy z dolnoserbskeju inscenaciju

Wiedereinführung des niedersor-bisch/wendischen Gottesdienstes

1987

Po d³ujkem casu zasej serbska Bo¾a s³u¾ba w Dolnej £u¾ycy

Der erste "Sorbische Tisch".

1989

Prìdne "Serbske blido"

Eröffnung des "Wendischen Hauses/Serbski dom" in Cottbus

1990

Wotworjenje "Serbskeho doma" w Chó¶ebuzu

Gründung des "Domowina-Regionalverbandes Niederlausitz e.V./ ®upa Dolna £u¾yca z.t."

31.5.1991

Za³o¾enje regionalnego towaristwa Domowiny "®upa Dolna £u¾yca z.t."

Tage der sorbischen Kultur der Niederlausitz in Jänschwalde.

29.8. - 1.9.1991

Dny serbskeje kultury w Dolnej £u¾ycy w Jan¹ojcach

Gründung der "Stiftung für das sorbische Volk"

1991

Wutworjenje "Za³o¾by za serbski lud"

- In der Verfassung des Landes Brandenburg wird im Artikel 25 den Sorben/Wenden Schutz und För-derung zugesichert.
- Eröffnung der "Lodka" im Wendischen Haus Cottbus
- Erste sorbische Fernsehsendung "£u¾yca" im ORB in niedersor-bisch/wendischer Sprache

1992

- Wustawa Bramborskeje p¶ilubijo Serbam w artiklu 25 ¹æit a spìchowanje
- Wotworjenje "Lodki" w Serbskem domje w Chó¶ebuzu.
- Prìdne serbske telewizijne wusæe³anje "£u¾yca" w ORB w dolnoserbskej rìcy

Neugründung der "Ma¶ica Serbska"

1993

Nowoza³o¾enje "Ma¶ice Serbskeje"

- Der Landtag beschließt das "Gesetz zur Ausgestaltung der Rechte der Sorben (Wenden) im Land Branden-burg".
- Wahl des ersten "Rates für sorbische (wendische) Angelegen-heiten. Vorsitzender Harald Koñcak.
- Tage der sorbischen Kultur in Raddusch
- Eröffnung des Wendischen Museums in Cottbus.

1994

- Wobzamknjenje Serbskeje kazni w Bramborskej: "Kazñ k rìdowanju p¹awow Serbow w kraju Bramborska"

- Prìdna Serbska rada p¶i Bramborskem parlamen¶e. P¶edsedaà Harald Koñcak
- Dny serbskeje kultury w Radu¹u

- Wotworjenje Serbskego muzeja w Chó¶ebuzu

Erstes Nachwuchs-Konzert sorbischer Musik des ORB in Cottbus

1995

Prìdny ORB-koncert dorosta serbskeje muziki w Chó¶ebuzu

Erstes Treffen der sorbischen Vereine in Drachhausen

1997

Prìdne zmakanje serbskich towaristwow w Hochozy

Eröffnung des ersten "Witaj"-Kindergartens in Cottbus/Sielow

1.3.1998

W Chó¶ebuzu/®ylowje wutworijo se prìdna "Witaj"-¼i¹ownja

Erster Ball sorbischer Erntekönige in Drachhausen

1997

Prìdny bal serbskich ¾njownych kralow w Hochozy

Sorbisch/wendisches Kulturfest in Drachhausen.

5. - 7.6.1998

Serbski swì¼eñ w Hochozy

Wahl des 2. Rates für sorbische (wendische) Angelegenheiten beim Landtag Brandenburg in Potsdam

1999

Wolby 2. Serbskeje rady p¶i krajnem sejmje Bramborskeje w Podstupimje

Wahl des 3. Rates für sorbische (wendische) Angelegenheiten beim Landtag Brandenburg in Potsdam

2004

Wolby 3. Serbskeje rady p¶i krajnem sejmje Bramborskeje w Podstupimje

Erstmalig Auftritte aller Folklore-ensembles des Folklorefestivals "Lausitz 2007" in der Niederlausitz
2007
Prìdny raz wustupiju w¹ykne folklorne kupki folklornego festiwala "£u¾yca 2007" w Dolnej £u¾ycy w Hochozy
Die Domowina - Regionalverband Niederlausitz e.V. tritt der "Initiative gegen neue Braunkohletagebaue" bei
2007
Domowina - ¾upa Dolna £u¾yca z.t. p¶istupijo "Iniciatiwje p¶e¹iwo nowym wugelowym jamam we £u¾ycy"


6. Kontaktadressen

Domowina - ®upa Dolna £u¾yca z.t.
Domowina-Regionalverband Niederlausitz e.V.

August-Bebel-Straße 82/Droga Augusta Bebela 82
03046 Cottbus/Chó¶ebuz
Telefon (0355) 48576-432, -430, -428, 426
Telefax (0355) 48576-433

E-Mail: domowina-cottbus@sorben.com
Internet: www.domowina.de

Rìcny centrum WITAJ - WITAJ-Sprachzentrum
Sielower Straße 39/®ylojska 39
03046 Cottbus/Chó¶ebuz
Telefon (0355) 48576-442, -444, -447
Telefax (0355) 48576-441

E-Mail: witaj-cottbus@sorben.com



Text: Max ©urman / Fotos: Große, Matschie, Archiv, Helmut Matik