| 11. 7. 2008
Domowina begrüßt Forderung des Europarates nach Sprachförderung
Der Vorsitzende der Domowina Jan Nuck begrüßt ausdrücklich die Forderung
des Europarates, dass Minderheitensprachen in Deutschland, darunter
Sorbisch, gesetzlich besser geschützt und stärker gefördert werden
sollten. Der Europarat hatte die Bundesrepublik am Donnerstag in
Straßburg aufgefordert, die zunehmend verloren gehenden Sprachen unter
anderem beim Sprachunterricht in Schulen zu fördern. „Ich freue mich
sehr über diese Aussage, die sich mit unseren wiederholt erhobenen
Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten im Schulwesen
deckt. Wir brauchen die sorbischen Schulen für die Weitergabe unserer
Muttersprache in Wort und Schrift an unsere Kinder und Enkel, und wir
brauchen sie dort, wo sorbische Familien und solche, die unsere Sprache
lernen wollen, leben. Nur so wird unsere Sprache eine Perspektive
haben.“
Bärbel Felber
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